3. METROPOLKONGRESS DER
EUROPÄISCHEN METROPOLREGION STUTTGART
ZUM THEMA ENERGIE
Am 08. November 2024 fand der dritte Metropolkongress der Europäischen Metropolregion Stuttgart in der Landeshauptstadt statt.
Ausgerichtet wurde der Metropolkongress gemeinsam durch die Landeshauptstadt Stuttgart, den Verband Region Stuttgart und die vier Regionalverbände Heilbronn-Franken, Neckar-Alb, Nordschwarzwald und Ostwürttemberg unter engem Einbezug der Kommunen der Europäischen Metropolregion Stuttgart.
Ziel des Metropolkongresses ist es, die verantwortlichen Akteure von Gemeinden, Städten, Kreisen und Regionen, von Verbänden, Initiativen, Unternehmen, Kammern, der Wissenschaft und des Landes untereinander zu vernetzen und die Möglichkeit zum Austausch und für neue gemeinsame Initiativen und Maßnahmen zu schaffen.
Der Kongress war dieses Mal dem Thema Energie gewidmet. Die Debatten um Klimaschutz, Energiewende, Versorgungssicherheit, künftige Technologien und Energieträger sind aktueller denn je und der Handlungsbedarf auf allen politischen Ebenen groß. Im Metropolkongress wurden deshalb gemeinsame Lösungen zur resilienten Energieversorgung, räumlichen Planung, klimafreundlichen Mobilität, zum energieeffizienten Planen und Bauen, zum Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur sowie zum Fach- und Arbeitskräftemangel diskutiert.
Die Veranstaltungsdokumentation des dritten Metropolkongresses der Europäischen Metropolregion Stuttgart wurde im Februar 2025 veröffentlicht:
Die im Metropolkongress veröffentlichten Ergebnispapiere der sechs vorbereitenden Arbeitsgruppen sowie eine Darstellung des Arbeitsprozesses können Sie hier herunterladen:
- Energieeffizientes Planen und Bauen
- Energieversorgung und Energiebedarf
- Fachkräftemangel
- Mobilität
- Räumliche Planung
- Wasserstoff
- Arbeitsprozess
Die Präsentationen aus dem Metropolkongress sowie das Programm können Sie hier herunterladen:
- Prof. Dr.-Ing. Martina Hofmann, Geschäftsführerin, KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH: Umsetzung der Energiewende in der Europäischen Metropolregion Stuttgart (PDF)
- Maike Schmidt, Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg: Energiebedarfe und -erzeugung in der Europäischen Metropolregion Stuttgart (PDF)
- Steffen Ringwald, Geschäftsführer, Netze BW GmbH: Aufbau nachhaltiger Energieinfrastruktur in der Europäischen Metropolregion Stuttgart (PDF)
- Programm des dritten Metropolkongresses am 08.11.2024
Die PDF-Dateien sind nicht barrierefrei.
LIVE-CARTOONING ZUM METROPOLKONGRESS 2024 (JONAS RAEBER)
Arbeitsgruppen
Zwischen Herbst 2023 und Sommer 2024 bereiteten sechs Arbeitsgruppen den dritten Metropolkongress vor. Zu den Ergebnissen der vorbereitenden Arbeitsgruppen gelangen Sie, wenn Sie auf die Icons klicken:
Organisation
Der dritte Metropolkongress wurde federführend von der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Verband Region Stuttgart veranstaltet. Finanziert wurde der Kongress gemeinsam durch die Landeshauptstadt und alle fünf Regionalverbände der Europäischen Metropolregion Stuttgart – die Regionen Stuttgart, Heilbronn-Franken, Ostwürttemberg, Neckar-Alb sowie Nordschwarzwald.
Im Auftrag der Landeshauptstadt Stuttgart und des Verbands Region Stuttgart übernahm DIALOG BASIS die Organisation, Moderation und Dokumentation des dritten Metropolkongresses inklusive der vorbereitenden Arbeitsgruppenphase.
Die Europäische Metropolregion Stuttgart
Die Regionen Heilbronn-Franken, Neckar-Alb, Nordschwarzwald, Ostwürttemberg sowie Stuttgart bilden gemeinsam die Europäische Metropolregion Stuttgart (EMRS). Hier leben auf rund 43 Prozent der Fläche Baden-Württembergs etwa 49 Prozent der Einwohner, arbeiten 50 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und erzeugen 52 Prozent der Wirtschaftskraft des Landes (gemessen am BIP). Gemeinsame Projekte innerhalb der Metropolregion wie die Metropolkongresse sollen die innerregionale Zusammenarbeit und die Position und Sichtbarkeit der EMRS im Wettbewerb der Regionen stärken.
Mehr Informationen zum Metropolkongress 2019, zum Metropolkongress 2022 und zur EMRS.










Die Interessengemeinschaft Schienenkorridor Stuttgart – Nürnberg ist ein Zusammenschluss aller kommunalen Körperschaften (Städte und Gemeinden mit IC-Anschluss, Landkreise, Regionen) sowie die Industrie- und Handelskammern (IHK) entlang des Schienenkorridors.
Carsharing ist ein zunehmender Trend, der es Kunden ermöglicht, ohne eigenes Fahrzeug flexibel unterwegs zu sein, ohne auf den Komfort verzichten zu müssen. Im Landkreis Calw wird Carsharing mit Elektromobilität verknüpft. Das Unternehmen deer GmbH fördert dort das E-Carsharing im ländlichen Raum und baut eine entsprechende Infrastruktur für die Region Nordschwarzwald auf.
Um einen Beitrag zur E-Mobilität in der Region zu leisten, der Regionalverband Nordschwarzwald auf seiner Webseite Informationen zu Stromtankstellen für E-Autos und E-Bikes in Nordschwarzwald. Um die Region als wachsenden Wirtschaftsstandort zu fördern, benötigt es ein großes Angebot an Mobilität. Zusammengeführte Informationen über die Standorte der Stromtankstellen unterstützen die Zunahme der E-Fahrzeuge. Der direkte Zugriff auf eine Liste erleichtert den Nutzern die Suche und fördert die Anschaffung von E-Fahrzeugen. Dadurch möchte der Regionalverband einen ökologischen Beitrag leisten und das Klima, durch die damit verbundene Reduzierung von CO2-Ausstößen, schützen.
Der Verband Region Stuttgart treibt die Entwicklung von Mobilitätspunkten voran: Das sind zentrale Umstiegspunkte mit besonderen Angebotsstandards, die regionsweit einheitlich sind. So wird das Mobilitätsangebot verbessert, ohne neue Verkehrswege zu bauen. An regionalen Mobilitätspunkten soll man künftig nicht nur in Züge, S-Bahnen oder Busse steigen können, sondern weitere Dienstleistungen und Informationen rund um die Mobilität erhalten. So gehören Taxi- und Carsharingplätze zur notwendigen Ausstattung der Mobilitätspunkte, um das Angebot des ÖPNV zu ergänzen. Besonders interessant sind diese Angebote, wenn man beispielsweise in Tagesrandzeiten ankommt oder das Ziel nicht an das Netz des öffentlichen Nahverkehrs angebunden ist. Kurzzeitstellplätze aber auch Mobilitätsberatung oder Lademöglichkeiten für Elektroautos oder Pedelecs sowie mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Serviceangeboten für Wartung und Reparatur und runden das intermodale Mobilitätsangebot ab. Alle Elemente sollen dazu animieren, emissionsfrei zum Bahnhof zu kommen, ohne viel Platz auf der Straße und dem Parkplatz in Anspruch zu nehmen.
Das Projekt CeM – Connected Campus with emission-free Mobility der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Stuttgart hat zum Ziel, ein multimodales Mobilitätskonzept für den Neubau der Fakultät Technik zu entwickeln.
Das fiftyFifty-Taxi bietet eine gute Alternative im ländlichen Raum für Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahren. Im Ostalbkreis macht die Einführung eines Nachtbusses aufgrund der Struktur des Landkreises keinen Sinn. Daher werden die Jugendlichen am Wochenende nachts mit dem Taxi sicher vor die Haustür gebracht und bezahlen nur die Hälfte. Unternehmen, Vereine und Kreis finanzieren die andere Hälfte des Taxis und die Taxiunternehmen geben 10% Rabatt. Das fiftyFifty-Taxi fährt unbegrenzt innerhalb des ganzen Ostalbkreises und ermöglicht es Jugendlichen auch im ländlichen Raum, in welchem der ÖPNV zumeist sehr gering ausgebaut ist, am Wochenende auszugehen. Bereits seit 15 Jahren fährt es durch die Region und gilt damit als sehr gut integriert und angenommen.
Die ehemalige Strecke der Württembergischen Schwarzwaldbahn wird wiederbelebt. Somit wird der mittlere Bereich der Region Nordschwarzwald besser mit dem Wirtschaftsraum Sindelfingen/Böblingen und der Landeshauptstadt Stuttgart verbunden. Bald sollen Fahrgäste von Calw über Weil der Stadt und Renningen in rund 42 Minuten nach Sindelfingen/Böblingen sowie in rund 60 Minuten in die Landeshauptstadt gelangen.
Immer mehr Menschen bestellen online Waren aller Art und wollen sich dabei taggleich beliefern lassen. Sie haben aber den Wunsch, dass die Wertschöpfung und Lieferung über regional und lokal ansässigen Anbieter erfolgen soll, die ökologisch und sozial verantwortlich handeln. Denn wer heute bei den Global Playern online einkauft, wird zwar bequem bedient – aber Firmen wie zum Beispiel Amazon oder Ebay vermeiden möglichst Steueraufkommen im Bestellerland, benötigen aufwendige Logistikketten und Großlager plus sehr viel Verpackungen für den sicheren Transport.

Das Projekt KOMOBIL2035 untersucht, wie Mobilität auch in Zukunft für alle Bürgerinnen und Bürger gesichert werden kann. Im Fokus von KOMOBIL2035 steht das ehrenamtliche Engagement. Ziel ist es hier, ehrenamtliches Engagement für Mobilitätsangebote auszubauen, um allen Bürgern gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum sicherzustellen.
Öffentlicher Nahverkehr im ländlichen Raum ist abseits der größeren Achsen häufig schwer umzusetzen oder zu finanzieren. Dabei sind auch in kleinen Gemeinden Alternativen zum eigenen PKW gefragt. Eine solche Alternative können sogenannte Bürgerbusse darstellen. Von diesen gibt es im Land Baden-Württemberg
Der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) und seine Verkehrsunternehmen treiben die







