Metropolkongress 2022

Am 20. September 2022 findet der zweite Metropolkongress der Europäischen Metropolregion Stuttgart statt.

In einer Zeit tiefgreifenden, dynamischen Wandels steht die wirtschaftliche Transformation der EMRS im Mittelpunkt des Kongresses.

Bereits im Vorfeld des Kongresses arbeiten sechs Arbeitsgruppen aus unterschiedlichen Blickwinkeln das Thema der Transformation der EMRS auf. Die Arbeitsgruppenleiter tauschen sich regelmäßig untereinander aus und stellen so die notwendigen Querbezüge und die Zusammenführung der Themen für den Kongress sicher. Auch im Nachgang des Kongresses sollen die Arbeitsgruppen die Themen weiterverfolgen und die Zusammenarbeit in der EMRS verstetigen.

Der Kongress und die Arbeitsgruppen richten sich vor allem an Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden, Städten, Kreisen und regionalen Gremien und sollen die Möglichkeit schaffen, sich untereinander, aber auch mit Vertreterinnen und Vertretern des Landes, von Verbänden, Kammern und anderen Institutionen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Netzwerke zu schaffen.

Weitere Informationen zum Kongress und zu den sechs Arbeitsgruppen finden Sie unten.

Arbeitsgruppen

Das beim Metropolkongress im Mittelpunkt stehende Thema der Transformation der Wirtschaft wird in sechs vorbereitenden Arbeitsgruppen mit etwa 120 TeilnehmerInnen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, strukturiert und vertieft. Die Anmeldung zu den Arbeitsgruppen ist bereits erfolgt.

Die Arbeit in den Arbeitsgruppen startete mit einem gemeinsamen Kickoff am 8. November 2021 in der Reblandhalle in Neckarwestheim. Am 8., 9., und 10. Februar trafen sich die Arbeitsgruppn in Stuttgart und in hybriden Formaten zum zweiten Mal und konkretisierten ihre Themen, Fragestellungen, Ideen und Thesen. Die dritten Treffen finden am 3., 4., 5. und 6. Mai in Schwäbisch Gmünd sowie teilweise online statt.

Informationen zu den einzelnen Arbeitsgruppen erhalten Sie durch Klick auf das entsprechende Logo.

AG Transformation

AG Wirtschaftsverkehr

AG Künstliche Intelligenz

AG H2-Ökosystem

AG Räumliche Planung

AG Identität

Studie zur Identität der EMRS

Im Mittelpunkt des Kongresses steht die Transformation der EMRS als Wirtschaftsraum.

Doch wofür steht die EMRS als Wirtschaftsraum eigentlich? Was sind identitätsstiftende Merkmale der EMRS als Wirtschaftsraum und gemeinsame Leitbranchen und Kompetenzfelder?
Was sind aktuelle Stärken, Schwächen und wo liegen künftige Chancen und Herausforderungen dieser Region?
Welche Zukunftsbilder und möglichen Entwicklungswege gibt es und welche Handlungsansätze bieten sich für die zukunftsweisende Entwicklung dieser Region an?

Damit am Kongress eine fundierte Diskussion über die Transformation der Wirtschaft, deren Folgen und die Identität der Metropolregion möglich ist, haben die fünf Regionen der EMRS die Prognos AG mit der Durchführung einer Studie zur Identität der Europäischen Metropolregion Stuttgart als Wirtschaftsraum beauftragt. Ziel der Studie ist es, für die EMRS die Kernbranchen, Stärken, Schwächen, Chancen, Herausforderungen sowie Zukunftspotenziale als Wirtschaftsraum aufzuzeigen und Vorschläge für Handlungsansätze für eine erfolgreiche Transformation zu formulieren.

Hierfür wird zunächst eine Analyse der gegenwärtigen Wirtschaftsstruktur anhand von über 40 Indikatoren aus den Bereichen Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Wirtschaft sowie Forschung und Entwicklung durchgeführt und das Profil der EMRS mit anderen Raumeinheiten, darunter auch den beiden Metropolregionen München und FrankfurtRheinMain, verglichen. Neben der Auswertung dieser statistischen Daten werden für die Studie auch zehn ExpertInneninterviews sowie eine breit angelegte Online-Befragung durchgeführt. Zudem werden vorhandene Studien und weitere Literatur ausgewertet. Auf der Grundlage der Analyse und des Vergleichs der EMRS werden in einem letzten Schritt Handlungsansätze für eine zukunftsweisende Entwicklung der EMRS als Wirtschaftsraum formuliert.

Die Studie wird auf dem Metropolkongress am 20. September veröffentlicht und in einem Vortrag vorgestellt.

Organisation

Die Vorbereitung des Kongresses der Europäischen Metropolregion Stuttgart erfolgt federführend durch den gastgebenden Regionalverband Heilbronn-Franken gemeinsam mit der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Verband Region Stuttgart. Finanziert wird der Kongress gemeinsam durch alle fünf Regionalverbände der EMRS – die Regionen Stuttgart, Heilbronn-Franken, Ostwürttemberg, Neckar-Alb sowie Nordschwarzwald.

Die Europäische Metropolregion Stuttgart

Die Regionen Heilbronn-Franken, Neckar-Alb, Nordschwarzwald, Ostwürttemberg sowie Stuttgart bilden gemeinsam die Europäische Metropolregion Stuttgart (EMRS). Hier leben auf rund 43 Prozent der Fläche Baden-Württembergs etwa 49 Prozent der Einwohner, arbeiten 50 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und erzeugen 52 Prozent der Wirtschaftskraft des Landes (gemessen am BIP). Gemeinsame Projekte innerhalb der Metropolregion wie die Metropolkongresse sollen die innerregionale Zusammenarbeit und die Position und Sichtbarkeit der EMRS im Wettbewerb der Regionen stärken. Mehr Informationen zum Metropolkongress 2019 und zur EMRS.

 

DER MOBILITÄTSKONGRESS IN BILDERN

Fotos: Leif Piechowski / Landeshaupstadt Stuttgart

Grussworte, Impulsvorträge und Podiumsdiskussion

Fritz Kuhn
Oberbürgermeister
Landeshauptstadt Stuttgart

Winfried Hermann MdL
Minister für Verkehr
des Landes Baden-Württemberg

Thomas S. Bopp
Vorsitzender
des Verbands Region Stuttgart

Robert Follmer
Bereichsleiter Mobilitäts- und Regionalforschung
infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH

Eugen Höschele
Vorsitzender
Regionalverband Neckar-Alb

Jürgen Kurz
Vorsitzender
Regionalverband Nordschwarzwald

Landrat Klaus Pavel
Mitglied der Verbandsversammlung
Regionalverband Ostwürttemberg

Joachim Scholz OB a.D.
Vorsitzender
Regionalverband Heilbronn-Franken

Podiumsdiskussion

Anforderungen an Logistik und Mobilität der Zukunft

Die Digitalisierung ändert Wirtschaft und Industrie bereits heute. Durch Industrie 4.0 und Bedarf für Just-in-Time-Lieferungen entstehen neue Anforderungen an Logistik und Mobilität in den Stadtzentren und in den Regionen. Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Mobilität in der Europäischen Metropolregion Stuttgart? Wie reagieren Unternehmen auf den Wandel?

Johannes Schmalzl
Hauptgeschäftsführer
Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart

Prof. Dr. Tobias Bernecker
Verkehrswirtschaft, Verkehrspolitik
Hochschule Heilbronn

Claus Bürkle
Geschäftsführer
Drees & Sommer

Amadeus Kurz
Division Manager Central Services
Hermes Germany GmbH

Podiumsdiskussion

Möglichkeiten und Herausforderungen von Metropolregionen

Die Gestaltung von nachhaltiger Mobilität ist eine der zentralsten Herausforderungen für Metropolregionen in Deutschland und in Europa. Zusammenarbeit zwischen Akteuren ist gefragt, so dass die Mobilität aller Bevölkerungsgruppen sowie der Transport von Waren umweltverträglich gewährleistet werden können. Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und weiteren Akteuren in einer Metropolregion gestärkt werden? Welche Best-Practice-Ansätze gibt es?

Barbara Bosch
Oberbürgermeisterin
Stadt Reutlingen

Peter Lindlahr
Geschäftsführer
hySOLUTIONS GmbH Hamburg

Klaus Pavel
Landrat
Ostalbkreis

Maria T. Wagener
Referatsleiterin Regionalentwicklung
Regionalverband Ruhr